Natchez
![]() Southern Belle Ein Juwel in der Schatztruhe des Südens ist Natchez, 300 km nordwestlich von New Orleans am steilen Ostufer über dem Mississippi gelegen. In der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts entwickelte sich die Stadt dank ihres Hafens und der Baumwolle aus ihrem Umland zu einer der reichsten Städte der USA. Hier lebten einst die Hälfte aller Millionäre des Landes. Vom Bürgerkrieg unberührt, sind die Antebellumvillen in und um Natchez die Schmuckstücke der Stadt. Mehr als 500 Gebäude aus dieser Zeit säumen die Straßen der äußerst reizvollen Stadt, und einige der Anwesen können besichtigt werden. Das ganze Jahr der Öffentlichkeit zugänglich ist Stanton Hall, 1857 für den Baumwollpflanzer und –händler Frederic Stanton erbaut. Das Anwesen beeindruckt mit seinen weißen korinthischen Säulen und gilt als eindrucksvollstes Greek-Revival-Haus der Stadt. Auch innen zeugt das Haus von Luxus: eine mit Blattgold verspiegelte Eingangshalle, gewaltige Kronleuchter aus Bronze und Zimmer mit europäischen Antiquitäten. ![]() Stanton Hall Südöstlich der Altstadt präsentiert sich Dunleith Plantation in traumhaftem Weiß und umsäumt von schlanken Säulen. Das 1856 erbaute Herrenhaus liegt inmitten eines 16 Hektar großen Parks. Sehenswert ist auch die im orientalischen Stil entworfene, achteckige Villa Longwood, deren Bau 1860 begann. In der Mitte erhebt sich ein sechzehnseitiger weißer Aufbau, gekrönt von einer byzantinischem Kuppel. Wegen des Bürgerkriegs blieb der Bau leider unvollendet. Von den geplanten 32 Räumen wurden nur neun im Erdgeschoss fertig gestellt, in denen Julia Nutt nach dem Tod ihres Mannes 1964 bis zu ihrem Tod 1897 mit ihren Kindern lebte. Die meisten Möbel der Familie sind heute noch vorhanden. ![]() Dunleith Plantation Die nächsten Pilgrimages finden vom 1. bis 15. Oktober 2010 statt. Eine Meldung zu den Pilgrimages als Pressemeldung für Redaktionen mit Text- und Fotodownload finden Sie hier.
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