Informationen zum Öl im Golf
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Die Ölpest im Golf von Mexiko hat auch die Strände von Mississippi bedroht, aber nicht schwer getroffen. Ölverklebte Vögel oder ähnliche Anblicke hat es in Mississippi nicht gegeben. Das Strandleben in Mississippi findet weiterhin statt, man kann ohne Gefährdung durch Öl im Meer schwimmen. Es hat nur wenige Verschmutzungen von Stränden gegeben, die sämtlich sofort beseitigt wurden. Hier und dort werden kleine Teerbälle angespült, wie sie auch vor dem Unglück gelegentlich vorkamen. Mehr als 300 Arbeiter stehen allein in Mississippi vollzeit bereit, um auf alle möglichen Verschmutzungen sofort zu reagieren. Die Gewässer vor der Golfküste von Mississippi wurden für einige Wochen für den Fischfang gesperrt. Seit dem 6. August ist das Meer im gesamten Staatsgebiet von Mississippi wieder für die Fischerei freigegeben. Ausgenommen ist nur der Fang von Austern und Krebsen (crabs), weil die Tiere Schadstoffe in sich anreichern könnten. Touristenschiffe fahren weiterhin zur vorgelagerten Nationalparkinsel Ship Island. Es gibt wieder frisch gefangene Krabben (shrimps), die gefahrlos gegessen werden können. Der Gouverneur weist darauf hin, dass noch nie ein Lebensmittel derart gründlich auf gesundheitliche Unbedenklichkeit getestet worden ist wie die Krabben aus Mississippi. Beim ölverschmutzten Mississippi-Delta im nahen Staat Louisiana handelt es sich übrigens um das Mündungsgebiet des Mississippi. Das gleichnamige Mississippi Delta im Norden des Staates Mississippi hingegen ist eine ganz andere Region vier Stunden Autofahrt flussaufwärts und in keiner Weise vom Öl bedroht. Auch Memphis in Tennessee, das am nördlichen Ende des intakten Mississippi Delta liegt, ist nicht bedroht. Das Verkehrsbüro der Golfküste informiert fortlaufend darüber, ob und welche Strände noch auf welche Weise betroffen sind. An wenigen Stellen wurden Gräser mit Öl verschmutzt. Diesen Schäden ist schwieriger beizukommen als Teerbällen auf Sandstränden, die einfach eingesammelt werden. Doch auch für diese Verschmutzungen ist das Verkehrsbüro zuversichtlich, dass sich die Selbstheilungskräfte der Natur, wie offenbar überall im Golf von Mexiko, schnell durchsetzen. Wir verfolgen die Entwicklung und nutzen dabei die Informationsseiten des Verkehrsbüros der Golfküste, des Gouverneurs und des Staates Mississippi. Die Unternehmen BP und Transocean betreiben in Kooperation mit Behörden der amerikanischen Bundesregierung eine Website des so genannten Response Team, die wir nicht mehr als Informationsquelle nutzen. |
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