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Memphis & Mississippi
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Mississippi Blues Trail

Die Namen sind weltbekannt: Robert Johnson, Sonny Boy Williams II, Sam Cooke, Willie Dixon und Muddy Waters… - sie alle spielten den Blues. Alle kamen aus dem Mississippi-Delta, einer Region südlich von Memphis, die als Geburtsort des Blues gilt.

Auf dem Mississippi Blues Trail pilgern Touristen durch das Mississippi-Delta zu den Schauplätzen des Blues: hier ein Grabstein, dort eine Kreuzung, bescheidene Geburts- und Wohnorte großer Musiker und vieles mehr. Der Trail führt auch in die Blues-Kneipen, in denen die Stars auftraten und wo bis heute der Blues gespielt wird. Gut 200 Blues-Marker kennzeichnen die Stationen des Blues-Trails in Mississippi.  

In und um Clarksdale stehen gleich mehrere Blues Marker. Bis heute bietet die Stadt eine höchst lebendige Musikszene. An den Wochenenden kann man die Live-Clubs reihenweise abklappern. Einer der bekanntesten Treffpunkte ist sicherlich der Ground Zero Blues Club, der Blues-Club von Morgan Freeman. 

Ein Abstecher zu den „Crossroads“ in Clarksdale darf natürlich nicht fehlen. An dieser legendären Kreuzung der Highways 49 und 61 in Clarksdale soll Robert Johnson seine Seele dem Teufel verkauft haben, damit er den Blues besser singen kann. Er war gerade mal 27, als ein eifersüchtiger Ehemann ihn in einer Kneipe am Stadtrand angeblich vergiftete. Da niemand genau weiß, wo Johnson seine letzte Ruhe fand, markieren Grabmale an drei Stellen den Ort – so seine Seele denn je zur Ruhe kam.

Beeindruckend ist auch das Delta Blues Museum in Clarksdale, das die Geschichte das Blues erzählt. In Indianola findet man das B.B. King Museum. Auf mehr als 1800 Quadratmetern Ausstellungsfläche sieht man das Leben dieses Blues-Giganten, der im nahen Berclair geboren und im Mai 2015 hier bei seinem Museum zur letzten Ruhe gelegt wurde.