Tupelo

Eine gute Autostunde südöstlich von Memphis liegt die stattliche Kleinstadt Tupelo. Elvis-Fans ist der Ort ein Begriff, erblickte ihr Idol doch hier das Licht der Welt.

Am 8. Januar 1935 wurde Elvis Aaron Presley in einem winzigen Haus geboren, das sein Vater 1934 für 180 Dollar selbst gebaut hatte. In Tupelo erlebte Elvis seine Kindheit, 1948 zog die Familie nach Memphis.

Das Elvis Presley Birthplace Museum erzählt die Geschichte des jungen Elvis. Das bescheidene Geburtshaus gibt dort einen anrührenden Einblick in Elvis' Herkunft. Das dazugehörige, sehr persönlich gehaltene Museum schildert das Leben der bettelarmen Familie Presley in Tupelo vor dem Umzug nach Memphis. Auf dem Gelände steht auch die Kirche, in der Elvis als Kind zuerst mit Musik in Berührung kam.

Heute feiert der Ort seinen berühmten Sohn auch alljährlich mit einem Elvis-Presley-Festival im Juni und einer Geburtstagsfeier im Januar. Das Festival im Juni ist das herausragende Ereignis des Jahres mit vielen Konzerten, einem Wettbewerb für Elvis Tribute Artists und vielem mehr.

Im Tupelo Hardware Store in der 114 West Main Street, ein seit 1926 fast unveränderter Laden, bekam Elvis seine erste Gitarre geschenkt, nachdem ihn die Mutter vom ursprünglich gewünschten Gewehr abgebracht hatte.

Das Tupelo Automobile Museum, eines der größten Automobilmuseen Nordamerikas, beeindruckt mit mehr als 100 Oldtimern. Unter ihnen befindet sich auch ein Lincoln, den Elvis 1976 gekauft hatte. 

Kulinarisch hat Tupelo einiges zu bieten. Bei Johnnie's Drive In isst man gut in der Sitzecke, wo schon der junge Elvis seine Burger verdrückte. Das urige Imbiss-Lokal in der 908 E Main Street kommt heute noch ohne Website aus.

Rudi und Rita Schneider haben für den Deutschlandfunk ein spannendes Radiofeature über Tupelo produziert.