Algenblüte an der Küste

An der Golfküste von Mississippi sind gerade die meisten Strände gesperrt. Der Grund ist eine Algenblüte an den Ufern der „Secret Coast“. Was hat es damit auf sich?

Mit Stand vom 19. Juli sind weiterhin fast alle unsere Strände in Mississippi wegen einer Algenplage gesperrt – nur nicht die vorgelagerte Insel Ship Island. Dort findet man dann aber auch den schönsten Strand von allen. Ansonsten heißt es abwarten, bis die Algen wieder verschwinden, wie es für ein solches natürliches Phänomen zu erwarten ist. Das Ausmaß ist dieses Mal allerdings in der Tat größer als üblich. Am besten selbst online nachschauen: Stets aktuelle Informationen von offizieller Seite über Sperrungen der Strände gibt es auf http://opcgis.deq.state.ms.us/beaches.

Und wie gefährlich sind diese Algen? Zwar droht keine große Gefahr, doch die Gesundheitsbehörden warnen vor Kontakt mit dem Wassernicht mit dem Sand am Strand. Die Folge könnten Hautausschläge, Magenkrämpfe, Schwindel, Durchfall oder Erbrechen sein. Waschen mit Seife soll helfen. Auch sollte man keinen Fisch oder Meeresfrüchte aus den blühenden Gewässern essen. Soweit die „bad news“.

Und nun die „good news“: Wer möchte, setzt von Gulfport aus mit dem Ausflugsschiff der Ship Island Excursions zur Nationalpark-Strandinsel Ship Island über, die eine halbe Stunde sonniger Seefahrt von der Küste entfernt liegt – zu einem der schönsten Strände der USA überhaupt. Völlig unberührt von der Aufregung sind auch die vielen weiteren spannenden Highligths unserer Küste. Dazu zählen Kunstmuseen und historische Attraktionen, Golf, Shopping, Ausflüge in Naturschutzgebiete, Musik und noch mehr Entertainment, Brauereien, Spielcasinos rund um die Uhr, Angeltouren und wunderbare Restaurants.