Es gruselt in Memphis

Aus tollen und lebhaften Geschichten wurden Legenden. Und aus den traurigen wurden Mythen. Aus manchen Ereignissen in Memphis wurden Geister-Stories. Wer sich traut, erlebt Memphis‘ gruselige Seite.

Das Orpheum Theatre

1921 soll nahe dem Theater ein 9-jähriges Mädchen bei einem Autounfall ums Leben gekommen sein. Die Tragödie wurde nie dokumentiert. Zeugen melden trotzdem regelmäßig Sichtungen von ‘Mary‘ in ihrem weißen Kleidchen. Sie schlägt auch gern während der Aufführungen Türen zu und lässt das Licht flackern. Berühmtheit erlangte die kleine Wanderseele, als die Hollywood-Schauspieler Yul Brynner schwor, Mary habe sich ganz artig von Platz C-5 eine Vorstellung von „Der König und Ich“ angeschaut.

Earnestine and Hazel’s

Verwandelt man ein Bordell in eine Bar, dann ist dort sicherlich genug geschehen, um den einen oder anderen Geist zu wecken. Kenner verdächtigen die ursprünglichen Besitzer, die Geschwister Earnestine und Hazel. Gelegentlich hört man ein körperloses Weinen. Mit etwas Glück hat der Barkeeper Zeit für eine Führung durch den besonders gruseligen zweiten Stock. Und egal, wie höllisch die Vorbesitzer hier auch heulen, Pflicht ist der himmlische Hamburger „5 Dollar Classic“.

Woodruff-Fontaine House

Dieses auffällig hübsche Gebäude im Historic Victorian Village wurde 1870 von Amos Woodruff gebaut. Seine Tochter Mollie erlebte furchtbare Tragödien im Schlafzimmer des zweiten Stocks. Innerhalb eines Jahres starb dort ihr Baby, dann ihr Ehemann. Seitdem gibt es oft frostige Kälte und merkwürdige Geräusche. Wenn man nach einem Besuch des Woodruff-Fontaine House einen strammen Drink braucht, ist die Bar der Mollie Fontaine Lounge in der Nähe.

Mississippi Blues Trail
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