Mississippi Aquarium vor der Fertigstellung

Während die Secret Coast am Golf von Mexiko ihre schrittweise Wiedereröffnung für den Tourismus erwartet, steht in der kleinen Hafenstadt Gulfport sogar eine Neueröffnung bevor. Die Bauarbeiten für das Mississippi Aquarium haben nach nur geringer Verzögerung durch die Corona-Krise ihre letzte Stufe erreicht.

Ins Mississippi Aquarium an der Küste von Mississippi ziehen jetzt die Tiere und ihre Pfleger ein; die Pinguine sind schon da. Rund um die markanten Bauten am Golf von Mexiko werden gerade die letzten Pflanzungen von Bäumen und Sträuchern in 50 Arten abgeschlossen. Und als Eröffnungsdatum nach vierjähriger Planungs- und Bauzeit ist angekündigt – „bald“.

Genauer geht es noch nicht, denn per Gouverneurserlass sind wegen der Corona- Krise vorerst bis zum Morgen des 11. Mai die Attraktionen im Staat geschlossen, wie auch weitere Regeln für die Eingrenzung des Virus bis mindestens dahin gelten, darunter der Ausschluss nicht zwingend erforderlicher Reisen. Sobald aber die ersehnten Lockerungen kommen, stehen die Chancen gut, dass gleichzeitig auch das neue Aquarium eröffnet.

Mehr als 200 Arten in 12 Habitaten wird es zu sehen geben. Das Aquarium ist nicht nur „ein Fenster in den Golf von Mexiko“ mit seinem gut neun Meter langen Besucher-Gang aus Acryl, der nicht etwa auf dem Boden ruht, sondern mitten durchs Wasser führt. Ebenfalls anders als in den meisten Nur-Meeresaquarien, wird es auch das mannigfaltige Leben im Süßwasser der Flüsse, Bäche, Seen und Teiche und Sümpfe des ganzen Staates zeigen: bis hinauf ins Mississippi Delta nahe Memphis, wo große Flüsse wie der Yazoo ehemaliges Schwemmland des Mississippi River durchziehen. Selbstredend wird auch der Ol‘ Man River ein Thema sein.

Die drei Segel vor dem Eingang des zu 90 Prozent mit öffentlichen Geldern und zehn Prozent Spenden bezahlten Aquarium stehen für dessen drei Aufgaben: Bildung, Umweltschutz und Zusammenhalt der Menschen.

Der reguläre Eintritt kostet 29,95 Dollar, für Kinder 24,95 Dollar.